Vom Wollen, Können und Aufgeben

 

Mich kann man sehr leicht beeindrucken. Was andere können, will ich auch können. Ganz egal, ob es zu mir passt oder ob ich wirklich bereit bin, alles dafür zu geben. Kleine Kinder im Supermarkt überlegen sich vorher auch nicht, ob die Süßigkeit eventuell schädlich oder ungesund sein könnte. Jetzt

und hier und sofort ist die Devise. Genauso ging es mir mit dem Spagat. Ich

muss Spagat können, so schnell wie möglich…. Und weil ich mir so sicher, dass ich es schaffe (und zwar ohne Wenn und Aber), habe ich meinen Plan auch gleich öffentlich gemacht. Wenn schon, denn schon… Schon die ersten „Trainingseinheiten“ brachten mich an meine Grenzen. Dehnen, dehnen und wieder dehnen… in alle möglichen Richtungen und Positionen. Versteht mich nicht falsch: Ich bin keine Sensibelchen was Schmerzen und Training angeht, im Gegenteil. Ich kann sehr wohl an meine Grenzen gehen und diese auch mal überschreiten. Aber das hier… puh… also das hier ging gar nicht. Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass Beweglichkeitstraining, Mobilisationsübungen, Stretching usw. nur in entferntem Maße mit Spagattraining zu tun haben 😊 Das „Leider“ nehme ich mittlerweile wieder zurück. Ich habe gemerkt, dass der Spagat einfach nicht zu mir passt. Bin eben nicht der Typ dafür. Was soll’s, es gibt ja noch genügend andere Challenges, die nur auf mich warten… Pistol Squats

zum Beispiel 😊 Da bin ich dran und ich weiß, die schaffe ich bald!

 

In diesem Sinne:

Der Schuster und seine Leisten passen bei mir mal wieder richtig gut.

 

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